DER HEIMATLOSE
Dazugehören bedeutet, die Spielregeln perfekt zu kennen. In einer streng reduzierten, theatralen Form entsteht eine kluge Parabel über Faschismus und Ausgrenzung – klar in der Tradition von „Dogville“. Packend und atmosphärisch dicht! „Eine frappierende Kreuzung aus filmischer und theatraler Form“ (Taz) „Ein absurder Film zwischen Parabel und kafkaesker Versuchsanordnung“ (Film:Dienst) Reingehen lohnt!
Nach 14 Jahren kehrt Hein auf seine kleine Nordseeinsel zurück – doch niemand will ihn wiedererkennen. Selbst sein einst bester Freund Friedemann wendet sich ab. Die Dorfgemeinschaft setzt ein Gericht an, um seine Identität zu prüfen. Je mehr Erinnerungen verhandelt werden, desto stärker kippt die Stimmung in Misstrauen und Feindseligkeit. Hein sucht verzweifelt Beweise – und gerät in einen Sog aus Zweifel, der alles infrage stellt, was er über sich wusste... Wie in Lars von Triers „Dogville“ entsteht mit minimalistischer Kulisse in den Dünen ein Kammerspiel über eine toxische Gemeinschaft. Aus dem Spiel um Wahrheit wird ein absurdes, überraschendes Drama – ein aktuelles, formal ambitioniertes Debüt mit starken Darsteller*innen.
D 2026
R & B Kai Stänicke
K Florian Mag
M Damian Scholl
D Paul Boche, Philip Froissant, Emilia Schüle, Stephanie Amarell
ab 12 J.
127 Min.
Bamberger Erstaufführung

