THE LOVE THAT REMAINS
Vor der atemberaubenden Landschaftskulisse Islands und mit viel Sinn für das Surreale erzählt Hlynur Pálmason von Gefühlen, die vergebliche Hoffnung sind, aber nicht vergehen. Gleichermaßen existenzialistisch und poetisch, doch vor allem überschreitet er die Grenzen konventioneller Erzählformen.
Der vierte Film des isländischen Regisseurs umfasst in loser, impressionistischer Form ein Jahr im Leben einer Familie, während die Eltern ihre Trennung vollziehen. Ein Paar, das sich getrennt hat, aber nicht voneinander loskommt. Der Kinder wegen, aber auch der Enge ihrer Heimat, deren Landschaften fast zu einem eigenen Charakter werden. Vor dem Hintergrund der wandelnden Jahreszeiten seziert der Film die bittersüße Essenz verblasster Liebe und die Komplexität menschlicher Beziehungen. Mit feinem Humor, verspielten Sequenzen und seiner unverwechselbaren Bildsprache. „Der inszenatorischen Fantasie sind keine Grenzen gesetzt; wie sich Annas Sommerkleid beim Familienpicknick in ein Zelt verwandelt, ist schlicht zauberhaft.“ (falter.at)
IS/DK/FR 2025
R, B & K Hlynur Pálmason
M Harry Hunt
D Ingvar Sigurdsson, Sverrir Gudnason, Anders Mossling, Katla M. Þorgeirsdóttir
ab 12 J.
109 Min.
Bamberger Erstaufführung
